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Start Herkunft der Familie Neckel

Herkunft der Familie Neckel

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Unser Name
Wahrscheinlich ist unser Name die niederdeutsche Form (Nékel) von Nikolaus. Das hat aber zur Folge, dass sich unser Name richtig ohne "ck" schreiben müsste und dass das erste "e" lang zu sprechen ist, also wie "Neekel". Dazu auch der Verweis darauf, dass das erste "e" unserer Herkunftsregion Mecklenburg ebenfalls lang gesprochen wird.
Unser Wappen
Unser Wappen hat im Laufe der Geschichte verschiedene Ausgestaltungen durchlaufen. Die nachfolgende entstammt der Familiengeschichte von Heinrich Neckel und scheint die vorläufig letzte Fassung zu sein.
Die Ursprünge
Es ist anzunehmen, dass alle Neckels ausnahmslos Nachkommen von Michael Nekell sind, der um 1550 Hufener in dem Dorf Zickhusen war, das zwischen Wismar und Schwerin nahe am Schweriner See liegt.
Geht man noch weiter zurück, so lassen sich die "vermuteten Urahnen" bis ins 13. Jahrhundert, bis zu Bole aus dem Dorf  Crukow (westlich vor den Toren der Stadt Wismar), einem Vasallen des Bischofs von Ratzeburg, der  von der Abgabe des "Zehnten" befreit war, verfolgen. Grund für die Befreiung war vermutlich die Tatsache, dass er der "Lokator" war, der das Dorf mit deutscher Bevölkerung zu besiedeln hatte und dafür vom Bischoff um 1230 mit dem Zehnten einer Hufe belehnt wurde.
Diese Linie lässt sich bis Mattes Nyckels fortführen, der 1391/92 zu den Kumpanen des "starken Detlef" gehörte, die mit Räubereien und Pferdediebstählen in der Wismarer Gegend in Verbindung gebracht wurden. 1399 wohnte er dann als Matthias Nicolai in Wismar. Über Nachkommen von ihm ist nichts bekannt. 

Erst um 1520 wurde Michael Nekell geboren. Dessen Urgroßvater könnte ein Urenkel von Matthias Nikolai alias Mattes Nyckels gewesen sein. Im Amtsbuch von 1550 wird über Michael angegeben, dass er "Dienstgeld" zu bezahlen und ein Rauchhuhn sowie Ostereier abzuliefern hatte. Wahrscheinlich besaß Michael einen Krug und brauchte darum keine Dienste zu leisten wie die anderen Bauern. Die Krüger nämlich lösten ihre zu leistenden Dienste mit dem Dienstgeld ab.

Michael hatte wohl zwei Söhne, von denen der eine namentlich nicht bekannt ist, der andere, Hinrich (geb. ca. 1555/ gest. 1624 oder 1625) als Hufener in Rugensee (1621-1623) Erwähnung findet.
Sein Sohn Hans Neykell (geb. ca. 1580/ gest. 17.08.1655) ist laut Kontributionsregister 1621 bis 1624 Schneider in Meteln. Sein Sohn Ties (geb. etwa 1605 in Meteln/ gest. nach 1673 in Schwerin) war Zimmermann. Er lebt zwischen 1628 und 1630 wohl infolge des 30jährigen Krieges in Schweden bzw. in dem Gebiet Mecklenburgs, das 1648 an Schweden abgetreten wurde. 

Um 1630 wurde sein Sohn Peter (gest. vor 7.4. 1673) geboren. Laut Bürgerbuch von Schwerin hat "Peter Nekelss, Zimmermann, aus Schweden gebürtig,(Anno 157, den 13. Aprilii) den Bürgereyd abgeleget".

Sein Sohn Johann Joachim ("Hans")(getauft am 19.1.1658/ gest. 21.5. 1719 in Lübstorf) war wie sein Vater Zimmermeister. Er wurde vermutlich gleich nach seiner Lehre Soldat, wahrscheinlich noch bis 1681. Ab 1701 wird er als Schneider und Schulmeister in Rugensee tätig. Seine Arbeit als Schneider brachte ihm wohl nicht viel ein, als Schulmeister hatte er nur wenige Kinder zu unterrichten. Kurz nach 1706 zieht er in das benachbarte Kirchdorf Groß Trebbow um, später in das Dorf Hundorf, wo Hans "besonderen Fleiß in unterrichtung der Kinder beweiset".
Sein Sohn Hinrich (get. 24.2.1682 im Dom zu Schwerin/ gest. 1765) erlernt das Schneiderhandwerk; später übernimmt er das Amt des Küsters und des Schulmeisters in Wittenförden. Da die Einkünfte, die ihm von der Kirche zuflossen, nicht ausreichten, übte er weiterhin den Schneiderberuf aus. Aus seiner Ehe mit Ilsche Dettmann gingen nachweisbar vier Kinder hervor.
Aktualisiert ( Samstag, den 04. April 2009 um 06:36 Uhr )